Meta





 

"Wie geht es dir?" - "Gut"

Im Titel steht bereits die wohl am meisten gestellte Frage mit der häufigsten Erwiderung. Warum sagen wir eigentlich immer, dass es uns "gut" geht? Es ist kurz, einfach und versteckt die wahre Antwort, die wahren Gefühle. Wo ich wieder bei der künstlichen Hülle wäre. Kennt ihr das, wenn man sich mit einer sehr vertrauten Person auseinander lebt? Irgendwann kommt man bei einem Punkt an, an dem man die Frage "Wie geht es dir?" gar nicht mehr stellt. Denn beide wissen bereits die Antwort. Eine Lüge. Sei es weil man mit der Person nicht mehr über Intimes reden will oder weil einem das Gefühl gegeben wird, dass die eine Person nichts über die eigenen Probleme erfahren möchte. Was auch immer dahinter steckt, die Rückäußerung "gut" ist meistens ein Indiz für vergängliche Vertrautheit. Ich finde die Frage "Wie geht es dir?" wichtig, aber noch wichtiger finde ich es, diese Frage ehrlich zu beantworten, sofern der Gegenüber vertraut ist. Man sollte sich nicht hinter einem "gut" verstecken, denn dann ist die Frage "Wie geht es dir?" auch überflüssig. Wenn man diese Frage stellt, sollte man auch zu ihr stehen und sich nicht mit einem "gut" befriedigen lassen. Klar, kann es einem auch gut gehen, aber selbst dann, sollte man fragen, was genau denn gut ist. Interesse zeigt sich nicht durch das "Wie geht es dir?", sondern durch das, was danach folgt. Denkt mal drüber nach, wenn ihr euren Vertrauten demnächst fragt. Beehrt mich bald wieder! meliaa :3

19.8.15 22:34, kommentieren

Was wäre, wenn..?

Diese Frage stellt man sich häufig, oder nicht? Ich versuche diese Frage zu vermeiden, denn im Endeffekt ist die Antwort doch deprimierend. Wenn ich mein Leben nochmal durchleben könnte, würde ich wahrscheinlich mindestens ein Dutzend Entscheidungen anders treffen. Ich würde das sagen, was ich wirklich denke und ich würde das tun, was ich auch wirklich möchte. Ich würde einfach mehr ich sein. Dennoch bleibt diese Vorstellung eine Illusion. Fehler wurden begangen, schöne Momente wurden erlebt und manche Ziele wurden sogar erreicht. Es ist nicht die Vollkommenheit als Ganzes, was das Leben ausmacht, sondern das, was ein Einzelner als Perfektion erachtet. Die Frage "Was wäre, wenn..?" sollte dementsprechend irrelevant sein. Das was bleibt, ist zwar die Vergangenheit. Doch was tatsächlich zählt, ist die Gegenwart und das, was man mit ihr zukünftig bezwecken will. Beehrt mich bald wieder! meliaa :3

2 Kommentare 16.8.15 20:35, kommentieren

ÄNGSTE

Jeder hat vor etwas Angst.Sei es nun eine Zoophobie (Angst vor Tieren) oder eine Gelotophobie (Angst ausgelacht zu werden).Niemand ist furchtlos.Ich habe Angst, mich zu verirren, mich selber zu verlieren. Taten, Entscheidungen und vor allem Personen haben eine Persönlichkeit geprägt, die mich nun ausmacht. Die Gegebenheiten formten eine Figur mit sowohl positiven als auch negativen Eigenschaften. Eben eine Figur. Natürlich und künstlich zugleich. Eine künstliche Hülle überdeckt das einsame Innenleben der Statur. Warum? Weil es einfacher ist. Doch nun fehlt einer dieser Faktoren und eine neue Gestalt entsteht. Die künstliche Hülle wird immer dicker, während das untrügliche Innenleben beengt wird.Neue Ängste werden hervorgebracht, wie die Angst vor Veränderungen. Denn Veränderungen führen zur Verformung der Figur, zur Verhärtung der Außenschale und dementsprechend zur Permanenz des Zustandes.Nun ist die ursprüngliche Persönlichkeit mit der neuartigen nicht mehr im Einklang und es kommt zur Reibung zwischen diesen.Veränderungen sind nicht unbedingt schlecht. Es kommt drauf an, wie man mit ihnen umgeht. Dennoch bedeutet Veränderung nicht immer Verbesserung.Beehrt mich bald wieder!meliaa :3

14.8.15 17:37, kommentieren

Nach jedem Ende folgt ein Anfang

Wolltet ihr auch schon mal einen sogenannten Neuanfang wagen? Es ist nicht immer die Unzufriedenheit, die einen dazu verleiht etwas an sich zu reformieren. Das Wort "Neuordnung" ist unter anderem ein Synonym von "Verbesserung", weshalb ich auch einen Neuanfang sinnvoll für eine Neuorientierung halte. Dennoch bringt es nichts, sich willkürlich zu verändern. Man sollte sich zunächst klare und erstrebenswerte Ziele setzen, denn nur so bezweckt man eine gelungene Neuordnung. Zum Thema Ordnung: Bevor man anfängt, seinen eigenen Kopf zu ordnen, sollte man vorerst das Umfeld "reinigen", sei es das Ausmisten/Umdekorieren des eigenen Zimmers oder das Streichen/Tapezieren der Wände. Die Bewältigung das eigene Umfeld zu sortieren, rückt die persönliche Neuorientierung etwas näher. Viele würden nun zum Friseur gehen, sich die Haare schneiden, färben oder tönen lassen. Das ist zwar eine Möglichkeit der Veränderung, jedoch nicht zwingend notwendig. Es ist jedoch totaler Quatsch, sich äußerlich zu verändern mit der Begründung, dass sich dadurch auch die Persönlichkeit verändert. Und nein, ich widerspreche mich nicht mit dem oberen Punkt.. Dennoch ist es jedem selber überlassen wie und warum er eine Umwandlung mit sich vornimmt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Ausmisten des Zimmers eine befreiende Wirkung hervorheben kann. Man trennt sich von Dingen, die einen mal etwas bedeutet haben, jedoch losgelassen werden müssen, um sich selber weiterentwickeln zu können. Viel Glück bei euren zukünftigen Neuanfängen! Vielleicht erinnert ihr euch dann an meine Worte (: Beehrt mich bald wieder! meliaa :3

2.8.15 22:32, kommentieren

Der erste Eintrag

Kaum hatte ich mein Profil erstellt, fing ich an zu überlegen, über was ich in meinem "ersten Eintrag" schreiben könnte.

Ganz ehrlich: Ich hatte keine Ahnung!

Trotzdem wollte ich den Beginn des neuen Monats dazu nutzen, meinen Blog durch den ersten Eintrag zu "eröffnen".

Vielleicht sollte ich zu Anfang folgende Fragen klären:
Wie bin ich auf das Schreiben gekommen?
Und vor allem:
Warum blogge ich überhaupt?

Zur Beantwortung dieser Fragen werde ich im Folgenden eine kurze Erzählung als Veranschaulichung verwenden.
Diese Erzählung trägt den Titel "Von der Prinzessin zur Bloggerin".


Von der Prinzessin zur Bloggerin

Es war einmal eine kleine Prinzessin namens Melia. Bereits im "Juhu, ich kann endlich alleine auf's Klo gehen!"-Alter waren Bücher weitaus mehr als nur irgendwelche Verfassertexte für die kleine Melia.
Mit der Kindergeschichte von einem goldenen Ei entpuppte sich ihre Leidenschaft zu lesen bzw. damals: dass jemand für sie vorliest. Jeder aus ihrer Familie wurde von ihr zum Vorlesen erbarmungslos gezwungen, denn die Strafe war schlimmer als Folter. Schlimmer als die Todesstrafe. Bei einem Vergehen solcher Art überlegte der Teufelsgeist der kleinen Prinzessin nicht lange. Die Fähigkeiten des Straftäters wurden durch das Schreiorgan des hinterhältigen kleinen Biestes auf ein Minimum beschränkt, sodass eine Flucht vor einer Flut aus Tränen nicht mehr möglich war.
Nachdem sich Melia also auch zu einer Autoritätsperson entwickelt hatte, ihre Königin-Karriere jedoch scheiterte, war die berühmte Bis(s)-Reihe, die sie nicht nur gelesen, sondern inhaliert hatte, Auslöser ihrer Hingabe Texte zu verfassen. Inspiriert durch die Romanreihe wurden Tagebucheinträge, Kurzgeschichten, Romankapitel, ja sogar angefangene Bücher von Melia verfasst und das in sämtlichen Genres. Von Fantasy bis Krimi war alles dabei.
Nach wenigen Jahren musste die ehemalige Prinzessin ihren ach so professionellen Schriftsteller-Werdegang doch leider aufgrund der Realität vorerst abbrechen und die Schule weiterhin besuchen. Ihre schulische Laufbahn wurde so mit dem Abitur geschmückt und ihr erfolgreicher Schulabschluss kennzeichnete den Beginn einer Ära der Arbeitslosigkeit. Die wechselseitige Beziehung zwischen akuter Langeweile und einer frühzeitig eintretenden Winterstarre führte schließlich zur Erstellung dieses Blogs.
Und da sie nicht gestorben ist, bloggt sie noch bis heute. Ende.



Beehrt mich bald wieder!
meliaa :3

1.8.15 22:59, kommentieren